James H. Cone:

Kreuz und Lynchbaum

ÜBER DIES BUCH:

Prof. Dr. James H. Cone reflektiert seine Lebens- und Glaubenserfahrung von seiner Kindheit als Schwarzer, als junger Theologe und Theologie-Professor in der Zeit des Jim Crow, der Bürgerrechtsbewegung und ihrer Nachwirkungen. Er bestimmt das Verhältnis des Lynchmordes zur Kreuzigung Jesu, die sowohl vom Mörder-Mob wie vom Opfer als erlösend geglaubt wurde. 

James H. Cone beschreibt, wie politisch ohnmächtigen Schwarzen aus dem Glauben an den Kreuzestod Jesu die Kraft zum Widerstand erwachsen ist. Dabei geht er vor allem auf künstlerische Äußerungen ein: Texte des Blues und der Spirituals, Malerei und Lyrik Schwarzer. 

"The Cross and the Lynching Tree" erschien 2011 im englischen Original bei Orbit Books. 

Professor Dr. James H. Cone spricht über dieses Buch und seine Bedeutung in der Saint Mark Presbyterian Church am 30.3.2017. Sein Vortrag ist abrufbar auf YouTube: The Cross and the Lynching Tree with Dr. James Cone

Ursula Sieg übersetzte 2019 dies letzte Werk Cone´s ins Deutsche.

ÜBER DEN VERFASSER:

James Hal Cone wurde als Nachkomme von Sklaven 1938 noch zur Zeit des Jim Crow in Bearden, Arkansas USA geboren. Die Auseinandersetzung mit dem Widerspruch von christlicher Heilsbotschaft und Rassendiskriminierung trieb ihn zur Theologie. Mit dem Buch Black Theology and Black Power 1969 wurde er zum Begründer der Befreiungstheologie. Von 1970 bis zu seinem Tod am 28.4.2018 war er Professor am Union Theological Seminare an der Columbia Universität New York.


 REZENSIONEN:

Gregor Taxacher schrieb über die deutsche Ausgabe in  theologie.geschicht. Nordamerika, 15, sep. 2020: "Ich empfehle gerade deshalb Cones Buch unbedingt der Diskussion in unserer kontinentalen Theologie, die (so mein vielleicht ungerechter Eindruck) nach der notwendigen Dekonstruktion soteriologischer Konzepte vom Opfer bis zur Satisfaktion oft nur noch Abstraktes oder Banales zu sagen hat."

Dr. Gregor Taxacher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dortmund. Link zur Rezension: http://uvs.uni-saarland.de/journals/index.php/tg/article/view/1163/1220.

Ruth Poser schrieb über die deutsche Ausgabe in Junge.Kirche 3/20Es erscheint mir so wichtig, dass dieses Buch nun auch auf Deutsch vorliegt. Ursula Sieg übersetzte das ‚Lebenswerk‘ von James Cone, unterstützt von Yvonne Fischer, aus dem Engli- schen, veröffentlichte es in ihrem kleinen Verlag und machte es damit einem breiteren Leser*innenkreis zugänglich. Das Buch gibt viel zu denken und zu lernen, indem es ganz unter- schiedliche widerständige Lebensgeschichten beleuchtet und die Texte zum Teil sehr bekannter Gospels und Spirituals im Zusammenhang des Überlebenskampfes Schwarzer Christ*innen erst wirklich verstehbar macht. Es mahnt, ermu- tigt und ermöglicht uns, das „Wort vom Kreuz“ (vgl. 1 Kor 1,18) neu zu hören angesichts einer politisch-gesellschaftlichen Situation, in der – etwa durch rechte Gewalt und rechten Terror wie in Halle und Hanau, durch Abschottung vor und Abschiebungen von Geflüchteten, durch racial policing (d.h. ein auf Stereotypen und äußerlichen Merkmalen basierendes Agieren der Polizei) oder durch hate speeches nicht nur in digitalen Räumen – tagtäglich neue Kreuze aufgerichtet werden.

Dr. Ruth Poser ist Trägerin des Hanna-Jursch-Preises der EKD. Link zur Rezension: https://www.jungekirche.de/2020/0320/2020_03_49-50.pdf



Dominik Gautier zur Bedeutung von James H. Cone im DLF:

Im DLF wies der Theologe Dominik Gautier eindrucksvoll hin auf die Bedeutung „Schwarzer Theologie“, um Rassismus zu erkennen und zu überwinden 

"Rassismuskritik als theologische Forderung - Dominik Gautier über Black Theology" - Beitrag am 4. Juni 2020 im DFL "Von Tag zu Tag" mit Benedikt Schulz. Das Gespräch ist abrufbar beim DLF und bei podcast.de:

 


 

 




 


 


ISBN 978-3-9817459-4-8

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